Rundum-sorglos-Urlaub in Zeiten der Krise

Date April 14, 2009 | Autor: Redaktion Senioren-Blog |

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Der gute alte “all-incl.”-Urlaub (neudeutsch für “all inclusive”) kommt in Zeiten der Wirtschaftskrise wieder schwer in Mode. Die Reisebranche schwärmt schon von einem Rekordjahr, von 2009 als DEM All-Inclusive-Jahr der Reisebranche. Was früher eher der Renner bei Touristen mit Hang zu ausschweifendem Alkoholkonsum war – “kost’ ja nix, is ja alles mit drin” – wird heute von Familien und Best Agern geliebt. Denn der große Vorteil bei solchen Pauschalreisen ist, dass der Reisepreis von vorne herein feststeht und man nicht mit Überraschungen rechnen muss. So ist vom Flug über die Hotelkosten bis zu allen Mahlzeiten und Getränken alles “inclusive”.

Mehr dazu in einem Artikel des Hamburger Abendblatts.

1 Kommentar zu “Rundum-sorglos-Urlaub in Zeiten der Krise”

  1. stechmoul schrieb:

    All-inclusive ist sicher eine feine Sache.
    Für diejenigen, die aber gern noch etwas Spielraum hätten, der durchaus überschaubar ist, lohnt es sich dann doch, über einen Aufenthalt in einer Ferienwohnung nachzudenken. Kein Aufstehen nach der Uhr, weil das Frühstücksbuffet von… bis aufgebaut ist. Kein rechtzeitiges Zurücksein von einem Spaziergang, weil das Mittagsmahl ansteht, welches man ja schließlich im Preis bezahlt hat u. s. w. Es macht sicher Sinn, eine Ferienwohnung zu mieten, die auf die Platzbedürfnisse, die man hat zugeschnitten ist, die die Ausstattung hat, die man benötigt, um sich rundum wohl zu fühlen, die auch zusätzlich buchbare Services anbietet, damit man vor Ort noch entscheiden kann, was man doch lieber noch in Anspruch nehmen möchte, sicher ist es auch richtig, sich an einem Angebot zu orientieren, das zumindest die Grundbedürfnisse abdeckt, wie Miete, Energie- u. Wasserkosten, Wäsche und Parkplatz. Im Übrigen ist man aber frei zu entscheiden, ob man des Morgens gestylt am Tisch mit Tischdecke sitzen oder den ersten Kaffee im Bett schlürfen möchte, ob man Mittags in die Wohnung zurückkehrt, um ggf. selbst etwas zu kochen, oder ob man nicht lieber eines der landestypischen Restaurants probieren möchte, vor dem man nun gegen Mittag vielleicht gerade angekommen ist. Es gibt also die Möglichkeit, ein Rundumwohlfühlpaket zu ordern, welches noch Freiheiten lässt. Immer bedarf es der Überlegung, was man nun eigentlich vom Aufenthalt erwartet. Ist es rundum Dienstleistung? Dann kann man nur ein Hotel im Auge haben. Oder ist es auch noch ein wenig “Ich schaue mal, was mir der Tag bringt”? Dann sehe ich persönlich eine Ferienwohnung in einem Haus, in dem eine Hausleitung oder der Vermieter selbst ansprechbar ist, als die mögliche Antwort auf mein Begehren.
    Während man bei den all-inclusive-Angeboten zwar den Endpreis kennt, ist die Flexibilität jedoch sehr beschnitten. Letztlich wird man vieles nicht tun, weil man für anderes bereits – spätestens beim Einchecken – gezahlt hat.

    Beide Varianten kenne ich aus Erfahrung. Letztlich hat mich das im letzten Jahr bewogen, ein Gästehaus zu eröffnen, das den gehobenen Anspruch, der in einem Hotel erwartet wird, mit dem individuellen Unterkunftsbedürfnis des Gastes kombiniert, der sich noch Spielraum lassen möchte bei gehobenem Anspruch. Wer nun neugierig ist, ist herzlich eingeladen, mehr zu erfahren unter http://www.in-norddeich.de

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