Beiträge mit Tag ‘Rente’

Rentner sind nicht alt. Unruhestand statt Ruhestand!

Geschrieben von Redaktion am in Allgemein

Das Rentner im Ruhestand die „Ruhe“ des Alters genießen ist wohl eher ein Mythos. Die Zeiten der gebrechlichen Rentner sind vorbei. In Deutschland stehen die Ruheständler gesundheitlich besser da als im Rest Europas. Und auch sonst sind sie aktiv, fit und mobil, wie die folgende Infografik zeigt:

Private Krankenversicherung: Staat bezuschusst Senioren im Rentenalter

Geschrieben von Redaktion am in Allgemein

Arbeitnehmer, die eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben, erhalten mit Beginn der Rentenphase keine Beitragsbezuschussung mehr durch ihren Arbeitgeber. Um diesen Verlust auszugleichen, besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, einen staatlichen Zuschuss zu den Krankenversicherungskosten zu erhalten.

Beim Eintritt ins Rentenalter entfallen die Zuschüsse des Arbeitgebers

Berufstätige im Angestelltenverhältnis haben ab einer bestimmten Einkommenshöhe die Möglichkeit, für sich statt der staatlichen eine private Krankenversicherung abzuschließen. Für die monatlich anfallenden Beiträge erhalten sie dann von ihrem Arbeitgeber einen festen Zuschuss. Dieser wird in Anlehnung an die Regelung bezahlt, dass jeder Arbeitnehmer von seinem Betrieb bei den gesetzlichen Krankenkassenbeiträgen ebenfalls bezuschusst wird. Die Beteiligung des Arbeitgebers an den Beiträgen beträgt maximal die Hälfte der monatlichen Kosten für die private Krankenversicherung.

Was aber verändert sich, wenn das Rentenalter eintritt? Muss dann der Versicherte die kompletten Beiträge zu seiner privaten Krankenversicherung selbst aufbringen?

Staatliche Zuschüsse gleichen die Lücke bei den Beiträgen aus

Senioren erhalten Zuschuss zur PKVDie Rentenversicherung springt in diesem Fall ein und zahlt ab dem Eintritt ins Rentenalter einen Zuschuss zu den Beiträgen für die private Krankenversicherung. Damit soll sichergestellt werden, dass privat versicherte Rentner nicht schlechter gestellt sind als gesetzlich Versicherte.

Im Jahr 2010 betrug der Zuschuss generell 7% der Rente, das ist genau der Betrag, den die Rentenversicherung auch bezahlen müsste, wenn der Ruheständler Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung wäre. Der Zuschuss kann allerdings nur eine Höhe von maximal der Hälfte der Beiträge erreichen, in Anlehnung an die Regelung bei der gesetzlichen Krankenversicherung im Rentenalter.

Wird diese Leistung automatisch gewährt?

Es ist erforderlich, diesen Zuschuss zu beantragen. Er wird nicht automatisch gewährt, sondern der Versicherte muss sich selbst an die Rentenversicherungsanstalt wenden und dort einen Antrag stellen.

Wer kann diese Zuschüsse beantragen?

Wer eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat und nicht zusätzlich noch Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, kann einen Zuschuss erhalten. Voraussetzung ist, dass er eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht. Die Art der Rente spielt keine Rolle. Sowohl bei der Regelaltersrente, als auch bei einer Rente wegen Erwerbsminderung oder bei einer Witwen- oder Witwerrente gilt diese Regelung.

Gibt es für diese Bezuschussung eine gesetzliche Grundlage?

Im Sozialgesetzbuch VI unter § 106 Absatz 1 – 4 ist dieser Sachverhalt ausführlich geregelt. Für den Zuschuss ab Beginn der Rentenphase, wenn eine private Krankenversicherung besteht, gibt es also eine sichere gesetzliche Grundlage, auf die sich jeder Antragsteller beziehen kann.

BDH lehnt Rente mit 70 ab

Geschrieben von Redaktion am in Allgemein

Der Vorstoß der EU-Kommission, das Renteneintrittsalter schrittweise auf 70 Jahre anzuheben, sorgt bei Vertretern des BDH Bundesverbandes Rehabilitation für Unverständnis. Ilse Müller, Bundesvorsitzende des BDH Bundesverbandes Rehabilitation, ruft die Politik auf, die Lebenswirklichkeit älterer Menschen im Auge zu behalten:

„Wir erleben in unserem Alltag, dass es nahezu unmöglich ist, Menschen in der physisch und psychisch belastenden Arbeitswelt immer längere Zeiträume verweilen zu lassen. Erfahrungsgemäß nehmen die Belastungen vor allem ab dem 50. Lebensjahr zu. Wir müssen darauf bedacht sein, älteren Arbeitnehmern im Erwerbsalltag mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und Wahlalternativen entgegenzukommen. Ältere Arbeitnehmer bringen schließlich unverzichtbare Erfahrungswerte und strategisches Know-How mit, das aus der Sicht der Wirtschaft von unschätzbarem Wert ist. Angesichts der angespannten Situation am Arbeitsmarkt und der hohen Arbeitslosigkeit unter älteren Erwerbsfähigen empfinde ich den Vorstoß der EU-Kommission als unzumutbare Phantomdebatte.“

Der BDH rät dazu, den Sozialstaat am Prozess zunehmender Alterung auszurichten und sieht in Bildungsinitiativen und erfolgreicher Arbeitsmarktpolitik den Schlüssel zur Generationengerechtigkeit.

„Die Politik ist gut beraten, dem demografischen Wandel mit offensiven und zukunftsweisenden Instrumenten zu begegnen. Gut ausgebildete Fachkräfte und ein generell hoher Bildungsgrad werden struktureller Arbeitslosigkeit in der Zukunft entgegenwirken und die Sozialkassen entscheidend entlasten. Zudem raten wir dazu, eine Zuwanderungsdebatte zu führen, die zum Ziel hat, gut ausgebildete Fachkräfte an den deutschen Wirtschaftsstandort zu binden. Wir verfolgen damit das grundsätzliche Leitbild, auf der Basis eines modernen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandorts die Mittel zu erwirtschaften, die notwendig sind, um älteren Menschen einen seniorengerechten Lebensabend im Anschluss an die Phase des Erwerbslebens zu ermöglichen. Es ist in meinen Augen unsäglich, die Kosten des gesellschaftlichen Wandels verstärkt auf ältere Menschen abzuwälzen“, so Ilse Müller.

[Quelle: BDH Bundesverband Rehabilitation]

Finanztipps für Senioren

Geschrieben von Redaktion am in Allgemein

Rente und Geld © Andrzej Bardyszewski - Fotolia.comNoch vor wenigen Jahren galt die Rente als sicher. Doch inzwischen sind diesbezüglich einige Zweifel aufgekommen. Aber auch wenn die Rente in vollem Umfang ausgezahlt werden kann, reicht sie häufig nicht aus, um den gewohnten Lebensstandart im Ruhestand zu halten. Wenn die Rente nicht ausreicht, gibt es einige Finanztipps für Senioren, die dazu beitragen können, dass der Ruhestand trotzdem nicht am Rande des Existenzminimums verbracht werden muss.

Eine Möglichkeit ist ein Nebenjob. Allerdings muss hier die Zuverdienstgrenze im Auge behalten werden, da sonst eine Rentenkürzung droht. Es besteht auch die Option, Geld anzulegen. Dies ist zwar grundsätzlich eher eine Variante für jüngere Menschen, doch einige Anlagefonds oder auch der Riester Fondssparplan bietet auch für die Generation 50+ interessante Möglichkeiten.

Achtung Abzocke: Gefälschte Schreiben von der Deutschen Rentenversicherung

Geschrieben von Redaktion am in Allgemein

Der Bund der Versicherten (BdV) warnt vor einer neuen Abzockmethode. Seit Ende Oktober kursieren angebliche Schreiben der Deutschen Rentenversicherung. Darin wird über eine Rückzahlung versucht Kontodaten der Empfänger zu erhalten. Da viele der Schreiben mit dem Logo des BdV versehen sind, sieht alles offiziell aus. Betroffene, die ein solches Schreiben erhalten, sollten sich schnellstmöglich beim BdV melden und keinesfalls auf das Schreiben reagieren.

US-Amerikaner empfehlen Österreich als Altersruhesitz

Geschrieben von Redaktion am in Allgemein

Das US-Magazin Forbes hat eine Liste der 10 besten Senioren-Paradiese aufgestellt. Die Überraschung: Österreich gewinnt vor Thailand. Mozartkugeln und Berge vor Sonne und Strand. Wer hätte das gedacht. Aber das Magazin hat auch andere Kriterien wie medizinische Versorgung im Alter oder Einreiseformalitäten für Rentner in die Betrachtung mit einbezogen.

Die 10 besten Rentner-Paradiese sind

  • Österreich
  • Thailand
  • Italien
  • Panama
  • Irland
  • Australien
  • Frankreich
  • Malaysia
  • Spanien
  • Kanada