Kennen Sie eine gestresste Mutter? Bestimmt! Schauen Sie mal bei Ihren Verwandten, Freunden oder Nachbarn mit offeneren Augen als sonst in die Runde. Gerade alleinerziehende Mütter unterliegen oft einer Doppelbelastung, wenn Sie neben der Erziehung und Betreuung ihres Kindes auch noch für den Lebensunterhalt aufkommen müssen. Aber auch Mütter in Familien mit beiden Elternteilen unterliegen einer permanenten Belastung. Und nicht jeder kann sich eine Hilfe für den Haushalt oder gar die Kinderbetreuung leisten.

Aber es gibt Möglichkeiten, sich bei solchen Problemen helfen zu lassen. Zum Beispiel durch das Müttergenesungswerk. Die Elly Heuss-Knapp-Stiftung ist Träger des Deutschen Müttergenesungswerks und wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Ehefrau des ersten Bundespräsidenten, gegründet. Bis heute steht die Stiftung unter der Schirmherrschaft der Gattin des jeweils amtierenden Bundespräsidenten. Das Müttergenesungswerk bildet einen Zusammenschluss diverser Wohlfahrtsverbände mit einem gemeinsamen Ziel: Die Gesundheit und Gesunderhaltung von Müttern.

Bitte schauen Sie sich das Video an und spenden Sie. Jede Spende hilft!

Bundesweit stehen Müttern etwa 1.400 Beratungsstellen als Anlaufpunkte zur Verfügung, um Fragen zu einer Kur zu klären. Beraten wird zu Fragen wie, was passiert bei Maßnahmen zu Hause, über Unterstützung beim Antragsverfahren, möglichen Hilfe bei finanziellen Problemen bis hin zur Abklärung von Erwartungen und Zielen. In 82 vom Müttergenesungswerk anerkannten Einrichtungen werden Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Mutter-Kind durchgeführt. Bisher konnten dank der Stiftung jährlich etwa 39.000 Mütter und 56.000 Kinder z.B. durch eine Müttergenesungskur auf dem Weg in eine gesündere Zukunft unterstützt werden.

Wenn sich Mütter erschöpft und krank fühlen, sollten sie sich mit einer Beratungsstelle des Müttergenesungswerks in Verbindung setzen. Dort werden mögliche Maßnahmen besprochen und die Mütter erhalten ein Attest, das sie sich von ihrem Arzt nach einer Untersuchung bestätigen lassen sollten. Danach wird mit der zuständigen Beratungsstelle ein Antrag für die Krankenkasse gestellt, da die Kosten für eine solche Kur von den Kassen getragen werden. Mütter müssen nur die gesetzlich festgelegte Zuzahlung von 10,- Euro pro Tag zahlen, Kinder sind zuzahlungsfrei. Und sollte der Eigenanteil einmal nicht bezahlt werden können, dann kann hier nach einer erneuten Prüfung ggfs. mit Spendengeldern unterstützt werden. Daher  ist es so wichtig, dass das Müttergenesungswerk mit Spenden unterstützt wird.