Im Dezember 2009 machte in Schleswig-Holstein eine Meldung Schlagzeilen: “ Schulnoten für Pflegeheime „. Der Pflegelotse hatte unterschiedliche Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein untersucht. Dabei lag der Schnitt in SH deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

Kritiker bemängeln, dass hier oftmals nur die Einhaltung formeller Richtlinien geprüft wird, und es doch wichtiger sei, wie zufrieden die Patienten wirklich sind. Viele sind verunsichert, ob denn die Angehörigen im Heim optimal versorgt werden.

Da stellen sich einige die Frage:
Soll ich meine(n) Angehörige(n) vielleicht lieber zuhause pflegen?

Die eigenen 4 Wände sind natürlich etwas anderes als eine Pflegeeinrichtung. Aber, kann in der häuslichen Pflege die gleiche Qualität erreicht werden? Hierzu sollten die Betroffenen sich unbedingt beraten lassen, um dann bei der der Pflegeleistung korrekt eingeordnet zu sein. Oftmals gilt es ja viele Punkte zu bedenken, und viele stufen sich, oft aus falscher Bescheidenheit herraus,  selber vorerst harmloser ein. Die Folge ist dann eine nicht angemessene Pflegestufe.

Auch für viele dringend benötigte Hilfsmittel sind finanzielle Mittel durch die Pflegeversicherung verfügbar: Ist das vorhandene Bett für die Pflege gegeignet, und kann mit einem höhenverstellbaren Lattenrost zu einem Pflegebett umgebaut werden, oder wird ein komplettes Pflegebett benötigt?
Sind die sanitären Einrichtungen Behindertengerecht, bzw. können diese durch einfach Hilfsmittel erweitert den Anspüchen genügen ? Detailierte Informationen bieten Pflegeberatungsstellen bei den zuständigen Komunen, oder der eigenen Krankenkasse.

Da oftmals feste Zuschüsse zu Hilfsmitteln ausgezahlt werden, macht es Sinn, auch einmal die Angebote in speziellen Onlineshops, welche Seniorenbedarf bzw. Sanitätsartikel vertreiben, zu vergleichen. Hier kann oftmals eine Menge geld, für den gleichen Artikel im Vergleich zum Ortsansässigen Sanitätshaus gespart werden.