Zur Erhöhung der Rentenzahlungen um einen Prozent erklärt die Bundesvorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller: „Wir hätten uns für die Bezieher von Rentenleistungen ein deutlicheres Plus gewünscht. Die hohe Anzahl der Nullrunden in den vergangenen Jahren hat zu spürbaren Kaufkrafteinbußen der Betroffenen geführt und das Leben erheblich erschwert. In diesem Jahr ist erstmals wieder nach einer längeren Zeit der Preisstabilität mit einem deutlichen Anstieg der Inflationsrate zu rechnen. Wir beobachten insbesondere drastisch steigende Lebensmittel- und Energiekosten. Diese Entwicklung eliminiert den Effekt des zaghaften Rentenschritts der Bundesregierung. Am Ende des Jahres wird ein real messbares Minus stehen, das erneut ein Loch in die Kassen von Rentnerinnen und Rentnern reißt. Die Regelung der Rentengarantie erweist sich in diesem Jahr als kontraproduktiv und lässt die Renten deutlich hinter der Entwicklung der Bruttolöhne herhinken. Die Politik ist an dieser Stelle gefordert, dynamische Regelungen einzuführen, die die schwierige Situation der Rentner berücksichtigen.“ Ab dem 01. Juli des laufenden Jahres werden die Rentenbezüge von etwa 20 Millionen Berechtigten um 0,99 Prozent ansteigen.

[Quelle: BDH Bundesverband Rehabilitation]