Für viele ältere Menschen stellt das Bad die größte Barriere zur selbstbestimmten Gestaltung des Alltags da. Mittlerweile gibt es einige sehr praktische Angebote, die den kostengünstig den barrierefreien Umbau des Badezimmers ermöglichen.

In diesem Artikel erfahren Sie wie Sie mit einem Bad-Umbau zu einer barrierefreien Dusche bis ins hohe Alter zu Hause wohnen bleiben können. Außerdem erklären wir Ihnen in diesem Artikel wie Sie eine 4.000 Euro Förderung der Pflegekasse erhalten können.

Das einfache, aber genial Konzept: Badewanne durch barrierefreie Dusche ersetzen

Bei dem vorgestellten Ansatz wird eine vorhandene Badewanne durch eine Dusche ersetzt. Dies bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Die Dusche ist wegen des niedrigen Einstiegs zu 100% barrierefrei
  • Eine optimale Raumplanung schafft mehr Platz im Badezimmer
  • Der komplette Einbau ist nach ca. 8 Stunden erledigt

So erfolgt der Umbau einer Badewanne in eine barrierefreie Dusche

  1. Wird die alte Badewanne mit einem besonders lärm- und staubarmen Verfahren ausgebaut
  2. Werden die einzelnen Teile in Eimern (so werden Schäden an Wänden, etc.) vermieden.
  3. Wird die Duschtasse eingebaut und die Dichtheit und der ordnungsgemäße Abfluss des Duschwassers kontrolliert.
  4. Erfolgt die Montage der Armaturen und der Aufbau der Duschkabine

So sichern sich eine Förderung der Pflegekasse bis zu 4.000 Euro

Die Pflegekasse unterstützt den barrierefreien Badumbau mit bis zu 4.000 Euro, wenn der Umbau dazu dient, die häusliche Pflege zu ermöglichen. Dabei ist es empfehlenswert sich erst über ein Vergleichsportal wie der Pflegehilfe ein individuelles Angebot eines fachkundigen Handwerkers zu besorgen und dieses bei der entsprechenden Pflegekasse einzureichen. Nach erfolgreicher Bewilligung des Zuschusses reicht es die Umsetzung der Maßnahme zusammen mit der Rechnung einzureichen.

Tipp: Der sogenannte Zuschuss zur Wohnungsanpassung kann auch ein zweites Mal gewährt werden, wenn die Pflegesituation eine weitere Anpassung des Wohnraums erfordert. So können Sie sich beispielsweise auch den Einbau eines Treppenliftes mit bis zu 4.000 Euro fördern lassen.